Mein Weg

 

Im Jahr 1977 kam ich etwas später als geplant auf diese Welt an und ich hatte mir meinen Platz im schönen Münsterland ausgesucht. Meine Kindheit war stets eng verbunden mit der Natur und den Tieren, ich bin sehr ländlich aufgewachsen.

 

Meine Familie brachte mir schon recht früh bei, Dinge zu hinterfragen, von mehreren Seiten zu betrachten und nicht alles einfach hin zu nehmen, nur weil es irgendwo gedruckt oder geschrieben stand. Das war wichtig für mich, denn als Kind verschlang ich Bücher geradezu und so lernte ich das Reflektieren. Ich lese übrigens auch heute noch sehr gern.

 

Wenn ich heute meine Kindheit und Jugendzeit beschreiben sollte, würde ich sagen, es war eine „bittersweet symphony“. Es gab wunderschöne Erlebnisse, herzliches Lachen, schönes Miteinander, viel Musik (fast immer lief irgendwo im Haus Musik in allen möglichen Stilrichtungen), Unternehmungen und Reisen, Lernen und Entdecken, Sport, Bildung, Tiere, Natur. Aber dann gab es auch tiefe Dunkelheit, Angst, Einsamkeit, Krankheit, Druck, Streit, Depression und einige Dinge, die manch einer als „schlimme Erlebnisse“ bezeichnen würde. Aus diesem bunten Potpourri durfte ich sehr viel lernen und konnte viele unterschiedliche Erfahrungen machen.

Ich hatte schon früh wirklich großartige Lehrmeister, die mir so, vielleicht auch manchmal unbewusst, geholfen haben, durch all die dunklen und hellen Erfahrungen auf meinen Weg und zu meinen Aufgaben zu finden.

Dafür bin ich heute sehr dankbar.

 

Mit den spirituellen Themen habe ich mich schon recht früh beschäftigt. Ich erinnere mich gut, mitten im katholischen Münsterland aufwachsend, dass ich etwa 12-jährig mit meiner lieben Mama Sonntag morgens über das Thema Wiedergeburt gesprochen habe. Es ließ mich nie ganz los, mich damit auseinander zu setzen, immer mal wieder kam dieses oder jenes interessante Thema auch später mit Freunden auf den Tisch, über das wir ausgiebig diskutierten. Lange fand das Ganze überwiegend im Kopf statt. Ich bezeichnete mich zwischenzeitlich sogar selbst als Atheisten. Obwohl es widersprüchlich erscheint, war die Wiedergeburt trotzdem immer selbstverständlich für mich und galt für mich als das einzig „Logische“. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine gefühlte Verbindung zur Quelle – oder Gott oder dem Ursprung, oder wie immer es für dich heißt. Diese starke Verkopfung, zusammen mit einigen einschneidenden Erlebnissen in meiner persönlichen Geschichte, führten dann zur völligen inneren Erstarrung und gipfelten einem Zusammenbruch mit etwa 28 Jahren. Eine der größten Erkenntnisse in der folgenden Heilungsphase war für mich, dass mich niemand retten und „heil machen“ wird, sondern dass ich das selbst tun müsse. Meine Güte, was war ich enttäuscht! Schließlich brach damit gerade eines meiner Weltbilder zusammen. Es sollten später noch viele solcher Einstürze folgen…. Eine Enttäuschung ist ja immer das Ende einer Täuschung und sich davon befreien zu können ist ja sicherlich ziemlich hilfreich. Doch das versteht man ja oft erst im Nachhinein.

Ich begann also mich auf meine eigene Heilung einzulassen: auf somit das größte Abenteuer meines Lebens, die Reise zurück zu mir selbst. Die Reise war voller Loopings und spannender Kurven und rasanten Fahrten und dauert natürlich heute immer noch an, denn es gibt so Vieles zu entdecken!

 

Diese Reise führte mich dann später weiter zu meinem ersten heilerischen Bereich, dem Reiki (nach Usui). Ich lernte den ersten und auch den zweiten Grad Reiki. So konnte ich nun mir selbst und auch Anderen durch direkte Behandlung und durch Fernbehandlung helfen. Ich begann insbesondere mit dem Reiki 2 wieder zu lernen, dass es ein Energiefeld gibt, mit dem wir verbunden sind und das wir nutzen können.

Die Engel kamen zurück in meine Wahrnehmung und halfen mir sehr, wieder zurück ins Vertrauen zu kommen. Sie sind auch heute noch meine engen Begleiter und zeigen sich besonders gern durch meine Bilder.

Ich lernte weiter zu Heilen mit der Energie des LaHoChi. Dort machte ich die ersten Erfahrungen mit Gruppen und deren spezieller Energie und ich erlebte, dass sich verschiedene Energieformen unterschiedlich anfühlen und unterschiedliche Wirkungen haben.

Über eine sehr wertvolle Austauschgruppe im Internet wurde ich dann zu der wunderbaren Ute Fuhrmann geführt und bei ihr machte ich den nächsten wichtigen großen Schritt und erlernte das Lesen in meiner Akasha und das Lesen in der Akasha von Anderen. Diese Ausbildung hat mir enorm viel gegeben und tut es noch bis heute – es haben sich Erfahrungswelten eröffnet, wie ich es mir vorher niemals hätte vorstellen können. Über diesen Ausbildungsweg kamen wiederum neue Menschen, wie die großartige Vivienne of Lorien, mit ganz neuen Themengebieten in mein Leben und zeigten mir einen neuen Wirkungskreis, in dem ich mein neues Zuhause gefunden habe.

Zu dieser neuen Erfahrungswelt gehört auch, dass ich mich nun mit dem, was ich bin und was ich von Herzen gern und intensiv tue, nach außen zeige. Deswegen schreibe ich hier so ausführlich über meine Geschichte.

 

Mein Leben hat sich seit der Akasha-Ausbildung stark verändert – ich bin zwar immer noch am selben Platz und lebe hier zusammen mit meinem Partner, der mir Raum zur Entfaltung gibt, mich einfach machen lässt oder sogar mit macht, sich meine manchmal schrägen Gedankengänge anhört und sich mit mir darüber austauscht - und mit unseren zwei Katzenschwestern, die uns sehr ans Herz gewachsen sind und ebenso facettenreich wie wir selbst sind. Aber in meinem Innenleben ist seither eine unglaubliche Wandlung vorgegangen, die mir Möglichkeiten eröffnet hat, wie ich es niemals gedacht hätte.

Ich lebe nun diese Möglichkeiten immer mehr und ein Ergebnis davon ist mein Angebot, dass du auf diesen Seiten finden kannst.

 

Folge der Freude, sie weist dir den Weg.

 

Ich danke dir, dass du ausdauerndes Interesse an meiner Geschichte hast und bis hierher alles gelesen hast und wünsche dir nun viel Freude auf meiner Seite 😊

 

Vera (Abby)